ThinkPad X380 Yoga Testbericht

Nachdem ich mein T530 nun in der Arbeit nutze habe ich mir für den privaten Gebrauch ein kleineres Gerät suchen wollen. Da ich das Gerät auch unterwegs als Tablet Ersatz nutzen wollte habe ich mich relativ schnell für das ThinkPad X380 Yoga entschieden.

Bei diesem Test versuche ich möglichst objektiv meine Eindrücke zu vermitteln. Gerade was die Verarbeitung angeht, habe ich festgestellt, dass Lenovo gerne mal schwankt, daher habe ich mich sehr viel mit dem Gehäuse befasst. Wer genaue Analysen sucht, wie schnell die Festplatte ist oder 3D Benchmarks braucht wird hier leider enttäuscht werden. Zu den Hardware Spezifikationen kann man jedoch im Netz genügend nachlesen.

thinkpad

Hier die Eckdaten des Gerätes:

Model: 20LJS2YF00

Prozessor:
Intel® Core™ i5-8350U

Arbeitsspeicher:
16 GB DDR4 SODIMM 2400 MHz
(onboard)
 
Festplatte:
512 GB PCIe-NVMe M.2 SSD OPAL 2.0 

Display:
13.3″ LED IPS FHD (1920 x 1080) Multitouch Display
300 nits, 800:1 Kontrast, 10 Fingergesten, 360°

Grafikkarte:
Intel® UHD 620 Grafik
(Shared)

Netzwerk/Kommunikation:
10/100/1000 Ethernet (via optionalen Adapter)
Intel® Dual Band Wireless-AC 8265 (2×2) ac/a/b/g/n max. 867Mbps
Bluetooth 4.2

Schnittstellen:
2 x USB 3.1 (1x powered)
1x USB-C Gen2 / Thunderbolt™ 3 (20GBit/s, DisplayPort Alt-Modus)
1 x HDMI 1.4
1 x 3.5mm Mikrofon/Kopfhörer Komianschluss
1 x microSD CardReader (microSD, microSDHC, microSDXC)
1 x Kensington Slot

Sicherheit:
– TPM 2.0 Security Chip
– Match-On FingerPrint Reader

Eingabegeräte:
6 Row Lift’n’Lock Keyboard mit Hintergrundbeleuchtung
2+3 Trackpad/ Trackpoint

Akku:
4 Zellen (51 Wh) Lithium-Polymer Akku mit bis zu 12 Std. Laufzeit

Größe und Gewicht:
313.5 x 222.2 x 18.2 mm, ab 1.43 kg 

Software:
Windows 10 Pro. 64bit

Sonstiges:
inkl. 65W AC Adapter SlimTip
inkl. ThinkPad Pen Pro.
inkl. HDMI / VGA Adapter
inkl. RJ45 Ethernet Adapter

Garantie:
1 Jahr Bring- In Garantie
1 Jahr auf Akku

Gerät und Verarbeitung:

Vor kurzem hatte ich mal die Möglichkeit ein ThinkPad Yoga 260 in den Händen zu halten und war von der Verarbeitung nicht so begeistert. Das Gerät war überhaupt nicht verwindungssteif und hatte auch schon das bekannte Problem mit dem Riss beim Stifteinschub. Nach kurzem Telefonat mit ok2.de wurde mir gesagt, dass bei dem X380 die Verarbeitung wieder besser sei. Nach der Lieferung hat sich das auch bestätigt.

x380 Yoga

Das Gerät kommt im klassisch schwarzen ThinkPad Design. Elegan, Zeitlos und fühlt sich sehr hochwertig an. Trotz des matten finnish ist die Oberfläche relativ empfindlich auf Fingerabdrücke.

x380 Yoga

Es sind keine Verarbeitungsmängel vorhanden und auch die Stabilität scheint in Ordnung. Die Unterseite lässt sich so gut wie nicht verwinden, die Tastatur und Palmrest lassen sich nur minimalst eindrücken. Beim hochheben an einer Ecke mit einer Hand biegt sich die Unterseite auch nicht durch.

Nur das Display lässt sich aufgrund der dünnen Bauweise schon verwinden, es kommt jedoch nicht zu Verfärbungen im Betrieb. Im Tablet Modus kann man das Display zwischen den Scharnieren eindrücken, da hier ein Spalt entsteht. Das ganze bemerkt man jedoch nur, wenn man das Gerät mit einer Hand an dieser Stelle hält.

Schlankes Design
Yoga Flach

Die Größe ist für mich ideal, da das Gerät für den mobile Einsatz nicht zu groß ist und auch das Display nicht zu klein. (Durch mein T530 ist man natürlich mit 15 Zoll schon etwas verwöhnt).

An den Schwachstellen wie SmartCard Slot lässt sich der Palmrest nicht eindrücken. Auch die „Sollbruchstelle“ am Stylus ist verstärkt worden. Hier hat Lenovo definitiv nachgebessert.

Das Clamshell Design ist ja schon seit einigen Modellen nicht mehr vorhanden. Um den Displaydeckel wurde jedoch eine Gummilippe angebracht, welche Fremdkörper am eindringen hindern soll.

Maße: 31,3 x 21,7 cm; an der dicksten Stelle misst das Yoga 1,8 cm und an der dünnsten 1,2cm. Das Gewicht ist mit 1,36kg angenehm leicht.

Yoga gehäuse

Das Gerät ist zum Palmrest hin spitz zulaufend und hat somit im geschlossenen Zustand eine leicht keilförmige Form. (Dies gefällt mir im Tablet Modus nicht ganz so gut, aber dazu später mehr).

Die Scharniere sind gerade bei den Yoga Modellen enorm wichtig. Diese machen mir einen stabilen Eindruck. Der Widerstand beim Umklappen in den Tablet Modus ist stramm aber nicht zu stark und die Scharniere laufen ohne zu verhaken. Im Laptop Modus wippt der Displaydeckel bei Erschütterung nur sehr minimal nach.

Scharnier
Scharnier

Auf der hinteren Seite befindet sich der Auslass für den Lüfter. Außerdem kommen hier auch die beiden Lautsprecher zum Vorschein, welche sich an der Kante oberhalb der Tastatur befinden. Diese klingen aufgrund ihrer Größe natürlich etwas dünn. Die Lautstärke kann man bei Videos ausreichen laut machen, ohne das ein verzerren entsteht. Ich glaube das hier Softwaremäßig die Tiefen bei entsprechender Lautstärke reduziert werden.

Scharnier

Beim umklappen in den Tablet Modus wird der Rahmen der Tastatur nach oben gedrückt. Somit werden die Tasten gesperrt und gleichzeitig geschützt. Bezeichnung Lenovo: Lift’n’Lock Keyboard. Zudem kommen an der Oberseite noch zwei kleine Gummifüße herausgefahren um die Tastatur vor Kratzern zu schützen. Diesen Mechanismus kennt man ja bereits von der ersten Version des ThinkPad Yoga und funktioniert tadellos.

(Das erste ThinkPad Yoga habe ich 2014 für eine Bekannte organisiert, daher kann ich bestätigen das der Mechanismus seit Jahren einwandfrei funktioniert).

Tastatur Trackpoint und Touchpad
Tastatur Seitlich
360 Grad umgeklappt
tablet modus

Im Tablet Modus „enttarnt“ sich das X380 jedoch als Laptop, durch die Keilförmige Form der Unterseite entsteht ein Spalt, welcher irgendwie „falsch“ aussieht. Dieser Spalt hat keine negativen Einflüsse auf die Stabilität, mir gefällt er schlichtweg nicht. Beim ersten Yoga war die Unterseite nicht abgeflacht und es wirkte im Tablet Modus einfach stimmiger. Das Design würde hier jedoch wieder etwas plumper wirken also kein Vorteil ohne Nachteil.

(Habe euch hier nochmal ein Bild vom ersten ThinkPad Yoga mit eingefügt. Testbericht von User Akira aus dem Jahr 2014.)

Keilförmig zulaufende Unterseite…
…führt zu einem Spalt im Tablet Modus
ThinkPad Yoga 1.Gen
ThinkPad Yoga 1. Gen

Die Anschlüsse:

Trotz der kleinen Bauform bietet mir das X380 Yoga alles was ich brauche. Einzig der microSD Kartenslot gefällt mir nicht so gut, hier wäre mir ein normal großer SD Slot lieber gewesen.

linke Seitenansicht

Auf der linken Seite findet ihr:

Netzanschluss

USB C Thunderbolt 3 (wir auch über das mitgelieferte Netzteil als Ladeanschluss verwendet) über diesen Anschluss verbindet man das ThinkPad auch mit dem Dock

Netzwerkanschluss für den mitgelieferten Ethernet Adapter

USB A 3.1 (Mit Stromversorgung im Ausgeschalteten-, bzw Ruhezustand)

SmartCard Reader

Rechte Seitenansicht

Auf der rechten Seite findet ihr:

Kensington Lock

HDMI

USB A 3.1

microSD Kartenleser

Sim Kartenslot (bei meinem Modell nur Abdeckung)

3,5 mm Headsetanschluss

Stylus

Power Knopf

Die Tastatur:

Tja was soll man dazu schon groß schreiben, es ist eben eine ThinkPad Tastatur. 😉

Den Tastenanschlag der Chiclet Tastatur kenne ich schon aus meinem T530 und finde ihn einfach genial. Ich muss zugeben, dass ich bei meinem gebrauchten X201 mit der „alten“ ThinkPad Tastatur nie so 100% warm geworden bin. Das ganze liegt jedoch meist an der Gewöhnung.

Im Gegensatz zu der T530 Tastatur sind die Tasten etwas matter und vom Anschlag her gefühlt etwas flacher. Es ist jedoch immer noch ein ausreichend starker und angenehmer Druckpunkt vorhanden. Bei den Tasten Capslock, FnLock, Lautsprecher Mute und Mikrofon Mute befindet sich eine LED auf der Taste, somit hat man ein direktes Feedback was aktiv ist.

Tastatur

Es handelt sich durch das kleinere Gehäuse jedoch um eine etwas verkleinerte Version. Manche Tasten auf der rechten Seite (Umlaute, Strg etc.) sind etwas schmäler. Man merkt es wenn man eine „normal“ große Tastatur gewohnt ist schon ein wenig, aber auch hier gewöhnt man sich schnell daran. Habe diesen Test auch damit geschrieben und mich nur sehr wenig vertippt.

Die Tastaturbeleuchung funktioniert mittlerweile durch den im rechten oben Rand des Displaydeckels eingelassenen Helligkeitssensor automatisch. Finde ich sehr praktisch. Man kann jedoch wie gewohnt mit Fn+Leertaste die Beleuchtung auch manuell regeln (Aus, Auto, schwach, stark).

Tastaturbeleuchtung

Mir ist aufgefallen, dass auf der Unterseite keine Auslässe mehr für Flüssigkeiten vorhanden sind. Daher bin ich mir nicht sicher ob die Tastatur auch wasserfest ist wie bei den größeren T Modellen.

Nachtrag: Laut Bedienungsanleitung sind die beiden ovalen Öffnungen auf der Unterseite tatsächlich für den Auslauf von Flüssigkeiten gedacht. Diese gehen jedoch bei weitem nicht so tief ins Gehäuse wie bei älteren Modellen, außerdem ist der Wassertropfen nicht abgebildet. Daher habe ich nicht mit dem gerechnet. Bin jedoch froh, dass Lenovo so ein Feature nicht gekillt hat.

notebook von unten

Touchpad, Trackpoint und Stylus:

Das Touchpad funktioniert wie üblich sehr gut, die Tasten dafür sind im Gegensatz zu meinem T530 nun ins Touchpad integriert, das stört jedoch nicht und bietet eine größere Fläche für das Touchpad. Die Multitouch Gesten werden gut erkannt und von Windows angenommen. Auch der Trackpoint funktioniert wie gewohnt sehr gut.

touchpad

Bei dem X380 Yoga hat man die Möglichkeit zu den Fingern auch einen Stylus zu verwenden. Ich persönlich habe schon einige Erfahrung mit einem Wacom Grafiktablet (alt, klein und ohne Display) gesammelt und bin die Eingabe per Stift gewohnt. Für mich war es jedoch einfach nur überragend jetzt tatsächlich auf dem Bildschirm arbeiten zu können. Gerade wenn es um Details bei der Fotobearbeitung geht hat man hier einfach viel mehr Kontrolle und kann viel schneller arbeiten. Allein in Lightroom die Steller konnte ich mit dem Stift viel schneller greifen und war um einiges schneller fertig als mit der Maus.

Präsentationen mache ich gerne mit einem WhiteBoard Programm wie OpenBoard (vormals OpenSankoré), hier macht die Stifteingabe erst so richtig Spaß. Die Handballenerkennung funktioniert wirklich gut, nur sehr selten entstehen Fehleingaben.

TouchPen

Bei meinem Gerät war zu dem Standard Stylus,welchen man im Laptop aufbewahren und laden kann, auch noch ein größerer Stylus dabei. Dieser liegt wie ein Kugelschreiber in der Hand und wird bei längerem arbeiten durchaus komfortabler sein. Der große Stylus wird mit einer AAAA Batterie mit Strom versorgt. Zu der Laufzeit kann ich leider noch nichts sagen, da ich den Stylus recht wenig verwende. Lenovo gibt bei dem kleinen eine Laufzeit von 130 Minuten an, ich denke das ist realistisch.

Das Display:

Bei den X3xx Modellen verbaut Lenovo ein 13,3 Zoll Display. In meinem Fall ein Full HD IPS Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 und einem Kontrastverhältnis von 800:1. Von der Farbwiedergabe bin ich begeistert, auch stundenlanges Arbeiten strengt die Augen nicht an. Der Schwarzwert ist gut und die Farben sehr satt. Habe das ganze mal versucht mit der Kamera einzufangen.

Display Auflösung

Selbst bei sehr schrägen Blickwinkeln ändert sich das Bild fast nicht.

glänzende Display Oberfläche

Wegen der Touch und Pen Bedienung ist eine glänzende Displayoberfläche erforderlich. Ich finde auch das bei solchen Displays die Farben besser aussehen, auch wenn es das Arbeiten im Sonnenlicht etwas einschränkt. Bei höchster Helligkeit kann man jedoch noch alles erkennen. Man muss sich nur ein wenig drehen, damit die Spiegelungen nicht zu stark werden.

Display Spiegelung
Display Spiegelung
Display Spiegelung

Durch die hohe Auflösung in Kombination mit dem kleinen Bildschirm skaliert Windows standardmäßig die Darstellung auf 150%. Das führt leider dazu, dass manche Apps, welche nicht für das Skalieren ausgelegt sind, unscharf wirken. OpenOffice konnte ich so nicht benutzen da es die Augen sehr anstrengt, man hat das Gefühl die Schrift wird trüb oder unscharf. Bei 100% sind manche Icons jedoch zu klein. Also bleibt nur die Skalierung, welche ich bei mir nun auf 125% Eingestellt habe, somit ist es einigermaßen erträglich. Das Problem ist schon länger bekannt, betrifft jedoch nur „ältere“ Software.

Anzeige Einstellung

Sicherheit:

Meine Version verfügt über einen SmartCard Reader welchen ich jedoch nicht benutze, daher kann ich dazu leider nichts sagen. Den Fingerprint Reader habe ich gleich zu Anfang über Windows eingerichtet. Man muss den Finger nur auflegen und wird eingeloggt. Das erkennen klappt recht gut, jedoch nicht ganz so wie bei aktuellen Smartphones. Wenn man den Finger ordentlich auflegt, wird dieser jedoch sehr schnell erkannt. Zudem gibt eine LED überhalb des Fingerprint Readers an, wann man ihn benutzen kann.

Fingerprint Sensor

Leistung:

Mein X380 ist mit einem Intel i5 vPro der 8ten Generation ausgestattet. Dieser taktet mit 1,7 Ghz und kann im Turbo bis auf 3,6 Ghz beschleunigen. Der Arbeitsspeicher ist mit 16GB fest verbaut.

Da die X Serie ja genrell eher für den mobilen Einsatz entwickelt wurde, ist diese Leistung für die Grundanforderungen ausreichend. Ich nutze das X380 bei mir Zuhause als vollwertigen PC Ersatz. Der normale Gebrauch besteht aus Web, Mail und Textverarbeitung. Das alles macht das ThinkPad locker und flott mit. Durch die 512 GB (475GB nutzbar) große SSD starten die Programme flott und der Bootvorgang dauert nur wenige Sekunden.

Meine Aufgaben, die etwas Resourcenintensiver sind, beschränken sich auf Fotobearbeitung und 3D CAD. Auch das funktioniert problemlos, wir sprechen aber hier auch nur von einfachen CAD Modellen für den privaten 3D Druck. Wenn es dann wirklich etwas mehr werden soll kann ich immer noch auf mein T530 ausweichen, welches ich in der Arbeit mit einem Dock stehen habe. Apropos Dock…

Dockingstation

Beim X380 wird per Thunderbolt 3 eine Dockingstation angeschlossen. Momentan habe ich leider nicht die Möglichkeit das ganze zu Testen, aber wenn sich die Gelegenheit ergibt werde ich das hier ergänzen.

Dockingstation

Kühlung:

Im normalen Betrieb wird der Lüfter nur sehr selten vom System zugeschalten, da das Gerät im Bereich der unteren Kühlöffnungen nur etwas mehr als handwarm wird. Nur wenn mehrere Programme laufen und dann vielleicht noch etwas mehr Resourcen notwendig sind, hört man den Lüfter.

Bei den anfänglichen Updates kann dieser auch schon mal etwas lauter werden, aber dies ist bei mir im Normalbetrieb nicht aufgetaucht. Per Lenovo Vantage App habe ich die intelligente Kühlung aktiviert. Alternativ kann man manuell zwischen Leistung und Leise umschalten.

Intelligente Kühlung
Lüfterauslass auf der Rückseite
Lüfterauslass auf der Rückseite

Akku:

Im X380 Yoga befindet sich ein 4 Zellen (51 Wh) Lithium-Polymer Akku welcher von dem mitgelieferten 65 Watt USB-C Netzteil flott aufgeladen ist. Eine Ladung von 15 auf 100% dauert etwas mehr als eine Stunde.

Die Laufzeit kann man wirklich schwer definieren. Lenovo gibt bis zu 12 Stunden an. Das glaube ich aber nur wenn man das ThinkPad quasi nicht benutzt. Beim surfen denke ich das 6-8 Stunden realistisch sind, sobald man mehrer Programme nutzt und etwas mehr Leistung benötigt sinkt die Laufzeit auf etwa 2-4 Stunden. Hier kann ich jedoch nach ein paar Wochen noch einen Nachtrag machen.

Sonstiges:

Da mein Modell nicht über eine Webcam verfügt kann ich dazu leider keine Aussage machen.

Der WLAN Empfang und die Geschwindigkeit ist wie man es 2019 erwarten würde. Ich habe nahezu alle Dateien auf meiner NAS und schicke demnach viel über das WLAN zum ThinkPad. Auch Streaming bekannter Internetdienste klappt unterbrechungsfrei.

Wie schon bei den Anschlüssen beschrieben ist kein vollwertiger Ethernet Anschluss verbaut, hier muss man zu dem mitgelieferten Adapter greifen. Ein RJ45 Anschluss direkt am Gehäuse wäre platztechnisch sehr eng geworden und das hätte sich dann vielleicht negativ auf die Stabilität ausgewirkt. Dadurch finde ich die Adapterlösung in Ordnung, auch wenn man immer darauf achten muss diesen mitzunehmen. Lediglich mein Firmennetzwerk nutze ich per Kabel alles andere läuft sowieso über WLAN.

Adapter

Auch beim VGA Anschluss greift Lenovo zu Adaptern. Ein HDMI auf VGA Adapter ist mit dabei. Viele Schulungsräume etc. rüsten mittlerweile auf HDMI auf, jedoch wird VGA immer noch nahezu überall auffindbar sein. Auch hier muss man eben wie beim Ethernet Anhschluss darauf achten, den Adapter mitzunehmen. An sich finde ich es auch klüger gewählt, dass Lenovo den HDMI Anschluss im ThinkPad verbaut hat als auf VGA zu setzen.

HDMI Anschluss

Fazit:

Das Lenovo ThinkPad X380 Yoga ist ein gut verarbeitetes Alltagsnotebook, welches „normale“ Grundaufgaben problemlos meistert. Wer eine Performance-Maschine sucht, sollte jedoch eher zu einem anderen Modell greifen. Für mich überzeigend war die dünne und leichte Bauform, welche bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr stabil gebaut ist. Die Verarbeitungsmängel des Yoga 260 wurden von Lenovo behoben, man merkt also, dass hier auf Kundenwünsche eingegangen wird.

Alles in Allem kann ich das X380 Yoga nur jedem ans Herz legen, der ein chices, leichtes und stabiles Convertible sucht.

Falls Ihr Fragen oder Anregungen habt, kommt gerne auf mich zu. Username im Forum: Andi_162

Autor: Andreas Fink

ThinkPads haben mir eigentlich schon immer gut gefallen. Das schlichte Design und die hohe Stabilität fand ich faszinierend. Nach der Ausbildung hatte ich mir ein Edge E420s im damals "neuen Design" geholt. Zur Meisterausbildung habe ich mir dann ein T530 gegönnt, a es eines der letzten im CS09 Design war. Dieses nutze ich als Arbeitstier im Büro mit Dock und drei Bildschirmen. Für den Alltag Zuhause habe ich mir jetzt ein X380 Yoga gegönnt und über dieses auch meinen ersten Testbericht geschrieben.